Unternehmensplanspiel für den Handel: "MERCARIS AG"

Konzeption und Lernziele

Das Unternehmensplanspiel MERCARIS AG simuliert den Geschäftsprozess eines Handelsunternehmens. Es liegt in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Sprachen vor.

Das Unternehmensplanspiel MERCARIS trainiert betriebswirtschaftliches Knowhow und die unternehmerische Denkweise im Handel. Simuliert wird ein Geschäftsmodell, wie es von den erfolgreichsten Handelsunternehmen praktiziert wird.

Die Teilnehmer können das erworbene Wissen direkt einüben – so wie ein Pilot seine Fähigkeiten im Flugsimulator trainiert. Jedes Team übernimmt die Leitung eines Unternehmens und ist gefordert, unternehmerische Entscheidungen zu treffen, die wirtschaftlichen Konsequenzen seiner Aktionen zu analysieren und die Geschäftsprozesse zu optimieren. Die Teilnehmer sind einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt und werden zu Teamarbeit und innovativem Verhalten angeregt, was die Teamfähigkeit fördert. Diese Art der Wissensvermittlung steigert den Praxisbezug und den Lernerfolg und macht nicht zuletzt auch Spaß!

Inhalte des Unternehmensplanspiels (je nach Vorkenntnissen)

  • Was ist Wertschöpfung, und wie funktioniert das Zusammenspiel wichtiger betrieblicher Prozesse wie zum Beispiel Beschaffung, Logistik, Verkauf und Finanzierung?
  • Wie entwickelt, implementiert und lebt man eine Strategie bei sich rasch verändernden wirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen?
  • Wie entstehen markt-, kunden- und wettbewerbsorientierte Ziele?
  • Was kann man von den am besten geführten Unternehmen lernen?
  • Was sind grundlegende „Messgrößen“ wie Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Liquidität, und welche Bedeutung haben diese Kennzahlen?
  • Welche Auswirkungen haben unternehmerische Entscheidungen auf die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und auf die Liquidität?
  • Wie erkennt und nutzt man unternehmerische Chancen im turbulenten Geschehen am Markt.

Ablauf
In diesem Unternehmensplanspiel kaufen die Kunden eine bestimmte Menge an Waren (vier Warengruppen) zu bestimmten Preisen, die allerdings in gewissen Grenzen schwanken. Diese Veränderungen sind durch saisonale Einflüsse, Aktionen des Wettbewerbs, Modetrends etc. bedingt. Die Geschäftsführung muss dafür sorgen, dass durch eine optimale Kombination von Prozessen und die Investition in verschiedene Logistikzentren der reibungslose Warenfluss sichergestellt ist. Hinzu kommt der Einkauf. Hier kommt es darauf an, die „richtigen“ Produktgruppen auf den „richtigen“ Märkten zum „richtigen“ Zeitpunkt zu den günstigsten Konditionen einzukaufen.

Welche Beschaffungsmärkte und Produktgruppen am attraktivsten sind, hängt auch vom Verhalten der Konkurrenz ab. Mit anderen Worten: Auch in diesem Unternehmensplanspiel ist das unternehmerische Erkennen und Nutzen von Chancen entscheidend für den Erfolg. Sind die Waren einmal bestellt, kommt es darauf an, die „richtige“ Logistikkapazität zum „richtigen“ Zeitpunkt zu vertretbaren Kosten vorzuhalten. Ferner ist darauf zu achten, dass die Waren in den Regalen nicht verderben und dass die Regalkapazität ausgelastet ist. Parallel dazu ist der Geldkreislauf zu planen und zu steuern. Liquiditätsengpässe und -überschüsse haben ähnlich negative Folgen wie beim Warenkreislauf. Wie die Planung und Steuerung dieser Kreisläufe gelingt, stellt jedes Team spätestens am Ende des Jahres fest, wenn die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erstellt und die daraus resultierenden Erfolgskennzahlen ermittelt werden. Eines der "Spielbretter" des Unternehmensplanspiels MERCARIS sieht so aus:

Abbildung: "Spielbrett" des Unternehmensplanspiels "MERCARIS AG" für Handelsunternehmen

 

Empfehlung